FESTIVAL BERICHT OPEN AIR AM BERG 2017


Open Air am Berg Eichstätt
vom 2.-3. Juni 2017
Review

Das Open Air am Berg fand heuer zum 24. mal in 25 Jahren vom 2.-3. Juni am Elefantenhügel in Eichstätt statt.
Nachdem die Organsiatoren für 2016 eine Kreative Schaffungspause eingelegt hatten, kam das Open Air stark zurück.
Auch in diesem Jahr war das Festival Ausverkauft.

Für die Sicherheit der Besucher wurde rund um die Uhr von zahlreichen Securitys und Ehrenamtlichen Ordnern gesorgt.
Die Ersten Gäste sind bereits am Donnerstag Angereist.
Die Mischung der verschiedenen Musikrichtungen macht den Unterschied, wie mir einige der Besucher und Bands berichteten.

Den Anfang machte am Freitag bereits um 14:45 "SNU:MEN".
Die Ingolstädter Punk Rocker waren schon früher auf dem Open Air am Berg als Gäste unterwegs,
aber dieses Jahr zum ersten mal selbst live auf der Bühne.
SNU:MEN versicherte uns vom Heavy-Magazine, dass sie nächstes Jahr auch wieder am Start seien werden,
egal ob als Fans oder auf der Bühne.

Nach SNU:MEN durften sich die Festivalbesucher auf Hardcore aus dem Chiemgau einstellen mit "Amplified Hate".
Es waren leider nicht Massen an Menschen vor der Bühne, aber dennoch haben Amplified Hate eine super Show abgelegt
und ihren Spaß auf der Bühne gehabt.
Sie überzeugten bei den Fans die sich auf dem Festplatz versammelt hatten und schlossen sie in ihren Bann.

Amplified Hate war ja schon richtig gut aber was danach kam konnte keiner so erwarten.
Als die Band "Erwin und Edwin" aus Wien auf die Bühne gingen und die ersten Songs spielten wurde es auf dem Festivalgelände brechend voll.
Mit den Schwungvollen Trompetenklängen in Kombination mit Gitarre,Schlagzeug und Gesang,
dazu noch einen Dj der dem ganzen den letzten schliff verlieh.
Die Menge fing bei dieser Band an zu Tanzen und zu Springen, so dass der Boden zu beben begann. Toller Auftritt der Österreichischen Jungs!
Desweiteren Kompliment an das Open Air Am Berg Team, dass mit einem Wasserschlauch während des Auftritts für die bitter nötige Abkühlung sorgte.

Um 18 Uhr wurde es für viele zu heiß nach der letzten Tanzeinlage bei Erwin & Edwin,
sodass sie sich in den Schatten zurück zogen um ein wenig abzukühlen.
Trotz alledem blieben noch einige Metal Fans um bei "Annisokay" die Haare kreisen zu lassen.
Die fünf Jungs aus Sachsen-Anhalt gaben eine Stunde lang ihr bestes,
und lieferten den Zuschauern eine grandiose Show ab.

Als nächstes stand "Massendefekt" auf dem Spielplan.
Die Düsseldorfer Rockband, die wie schon von den Veranstaltern angekündigt für tanzen, lachen und mitsingen sorgen sollte,
hat ihre Aufgabe erfüllt.
Die Stimmung war bei Massendefekt sehr ausgelassen und der Festivalplatz füllte sich mehr und mehr mit Besuchern.
Das Publikum blieb nach dem Auftritt von Massendefekt, um zu den Ska Punkern "Che Sudaka" durchgehend im Moschpit zu tanzen.
Bei den Spaniern gab es den größten Pit des Festivals.
Dafür Hut ab!

Als Vorletzte Band des ersten Tags kamen "The Red Painters" auf die Bühne und lieferten mit ihrer Bühnenshow ein Highlight des Abends.
The Red Painters ist nicht nur eine Band, sondern ein Musik- und Showkunstwerk.

Den Abschluss des ersten Tages machte "NH3".
Punk, Ska, Reggae und Hardcore, eine Mischung die den Ganzen Tag in ein einhalb Stunden perfekt zusammenfasst.

Die Party wurde an verschiedenen Plätzen am Campingplatz fortgesetzt.
Man sah auch manche Bands die sich mit den Fans über die Auftritte unterhielten und mit den Besuchern zusammen feierten.

Der zweite Tag wurde um neun Uhr mit einem Umzug der Dollensteiner Blaskapelle über den Campingplatz fortgeführt.
Dem Marsch schlossen sich einige der Besucher an und folgten ihnen über den Campingplatz bis zur Bühne.
In der halben Stunde pause, die die Dollensteiner vor dem Auftritt machten,
gingen viele der mit marschierten Gäste zurück in ihre Zelte, einige blieben, um die Blaskapelle anzufeuern.
Nach dem Auftritt ging die Dollensteiner Blaskapelle mit dem Besuchern, die den Auftritt feierten zum Frühschoppen.

Um 11:30 Uhr hörte man die ersten E-Gitarren des Samstags am Open Air Eichstätt.

"Reynard and the Raven" brachten das Rock feeling zurück zum Elefantenhügel.
Die Eichstätter haben für die erste Wall of Death des Festivals gesorgt, bei dem viele der Fans mit machten.
"Down in Grace" führte die grandiose Show von Reynard and the Raven fort und stimmten auf die Schweden Gain Eleven ein.
Der gewagte versuch das Publikum zum mitsingen zu begeistern funktionierte und sorgte für eine entspannte Stimmung auf dem Gelände.

"Gain Eleven" lieben Deutschland.
Das betonte Sänger David Flognman mehrmals während des Auftritts.
Desweiteren lobte er das gute Deutsche Bier.
Die Schweden hatten den letzten Gig auf ihrer Tour auf dem Open Air am Berg.
Damit ist ihre Tour beendet.
Auf die Frage was die Band heute noch vor hat, antwortete David im Interview:
„I guess we both are happy and sad because the tour is over, but i think we got some catching up to do with no sleep.
The rest of the day is going to be maybe some drinking, maybe some napping here and there on the festival, and enjoy the other bands.“

Nach dem Abschied der Schweden kamen die Landsberger "Stonem".
Ab diesem Zeitpunkt wurden es immer mehr Leute, die zu den Bands abfeierten.
Stonem weckte wahrscheinlich die letzten schlafenden Gäste auf und zogen sie aus ihren Zelten auf den Festplatz.

"Jaune Toujours" brachten mit ihrer Musik eine Mischung aus Chanson, Dubelemente, Rock, Bass und Gypsy.
Die Stimmung war genau so ausgelassen wie bei dem Auftritt von Erwin und Edwin am Vortag.

Um 18 Uhr trat dann der erste Headliner des Tages auf.
Schon bei der Dollensteiner Blaskapelle waren einige Fans der Landsberger Trash Metal Band "Dust Bolt" anwesend
und stimmten mit „Dust Bolt“ rufen auf den Auftritt ein.
Der Berg in Eichstätt begann um 18 Uhr zu Beben und hörte bis um 19 Uhr nicht auf.
Eine sehr gelungene Bühnenshow und die nähe zu den Fans brachte eine einmalige Stimmung in das Festival.

Bei der Punk Band "Slime" gab es kein Halten mehr für die Gäste.
Im Interview berichtete uns Scout:
„Festivals sind immer schwierig, da man ja nicht nur seine eigenen Fans da hat,
aber das macht Festival auch immer Interesannt.
Wir haben hier heute Death-Metal, Speed Metal, Rage, Asian Dub Fundation Fans, aber die Leute waren drauf, wir waren drauf.
Wir haben auch Leute im Publikum gehabt, die uns vorher auch noch nicht kannten, aber es war Geil, richtig richtig Geil,
hat Richtig Bock gemacht.
Und das schönste ist wenn du um neun Uhr Feierabend hast kannst du auch anfangen zu Saufen.
Normalerweise spielen wir erst um Mitternacht und Saufen nicht vor der Show.
Heißt wir haben jetzt Feierabend schauen uns ein schönes Asian Dub Fundation Konzert an und ich knall mir richtig einen rein.
Es ist richtig geil hier in Eichstätt.“

Um 21:20 Uhr war es dann soweit.
"Asian Dub Fundation" trat als groß Angekündigte Band auf.
Die Midi Kreiger des 21. Jahrhunderts brachten mit ihren Rap Ragga stimmen den Berg zum Glühen.
Sowohl die Fans, als auch ehrenamtliche Ordner, keiner konnte bei dieser Band ruhig blieben.
Der Magische Klang der Querflöte in Kombination mit Beatboxing brachte alle aus der Fassung.
Mit dem neuen Song „Flyover“ wurde eine Atmosphäre an den Berg in Eichstätt gebracht, die einmalig war.
Einer der Besten Auftritte des Open Airs!

Rage ist einer der Bekanntesten Bands, die auf dem 25. jährigen Jubiläum des Open Air am Berg Eichstätt auftraten.
Rage genoss einen bis auf den letzten Platz gefüllten Festivalplatz zu beginn ihres Auftritts.
Leider wurde aber das Festival zum Ende des Auftritts von Rage abgebrochen, da das Wetter nichtmehr mitspielen wollte.

Kurz Zusammengefasst:

Das Open Air am Berg in Eichstätt 2017 war ein voller Erfolg.
Die Organisation hat sich um alle Gäste sehr gut gekümmert.
Bands waren sehr zufrieden und entspannt auf dem Open Air am Berg. Musiker waren unter dem Publikum um mit den Fans zusammen zu feiern.
Der Infopoint hat sich sehr zuverlässig um die Anliegen der Besucher gekümmert!
Sicherheit durch Ordner und Security war sehr zufriedenstellend!
Campingplatz war gut aufgeteilt.
Parkplatz gut strukturiert.
Für Abkühlung wurde durch die Organisatoren und die Feuerwehr gesorgt.

Das Heavy-Magazine.de würde sich auch im Nächsten Jahr über eine Einladung zum Open Air am Berg in Eichstätt freuen.

Das war der Festivalbericht zum Open Air am Berg 2017.
Wir danken allen Beteiligten, der Organisation, den Ehrenamtlichen, Joke.E.V, Sanitätern und Feuerwehrleuten
sowie Securitys für die geleistete Arbeit und wünschen eine erfolgreiche Planung für das Open Air am Berg 2018.

Harte Grüße

Philip von Heavy-Magazine.de